Europäischer Innovationsrat (EIC)

Verschiedenfarbige Stricke verknüpfen sich in einer Struktur in der Mitte

Im Europäischen Innovationsrat werden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Die Palette reicht von innovativer Technologieforschung über marktnahe Projektförderung bis hin zu Risikofinanzierungsinstrumenten. Antragstellende können die Themen der Projekte selbst vorschlagen.

Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) ist ab 2021 geplant, um Innovationen auf EU-Ebene gezielt zu unterstützen. Er fasst die wichtigsten EU-Instrumente unter einem Dach zusammen. Auf diese Weise können Innovationen schneller auf den Markt gelangen. Damit können sie mehr Wachstum und Beschäftigung schaffen.

Bereits ab 2018 werden die wesentlichen Elemente des EIC in einer Pilotphase als EIC-Arbeitsprogramm in Horizont 2020 getestet. Damit wird die Grundlage geschaffen für die EIC-"Dachmarke". Im Wesentlichen werden bereits etablierte Instrumente fortgeführt und gegebenenfalls angepasst. Die Förderinstrumente sind themenoffen gehalten und bieten Raum für interdisziplinäre Ideen. Sie zielen auf marktschaffende Innovationen ab, die radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle bereiten. Sie sollen neue Märkte mit großem Wachstumspotenzial in Europa und darüber hinaus eröffnen.

Das EIC-Arbeitsprogramm wird voraussichtlich im Herbst 2017 verabschiedet. Voraussichtliche Bestandteile des EIC in der Pilotphase sind:

  • Das KMU-Instrument
  • Fast Track to Innovation
  • Future and Emerging Technologies (FET) Open
  • Finanzinstrumente
  • Preise und andere Innovationsmaßnahmen (z. B. Coaching, Mentoring…)

Beim KMU-Instrument beispielsweise sind einige Änderungen zu erwarten. Details dazu wird die NKS KMU ab Herbst in Informationsveranstaltungen, Webinaren und auf der Webseite vorstellen. Die NKS KMU wird wie bisher zu den für sie besonders relevanten Instrumenten beraten und in Fragen rund um den EIC eng mit den entsprechenden Nationalen Kontaktstellen, wie der NKS FET, zusammenarbeiten.