Begutachtungsprozess FTI

Erleutete Straße mit Verkehr  zwischen Hochhäusern

Das Begutachtungsverfahren für marktnahe Förderung muss gesonderte Ansprüche erfüllen. Speziell ausgewählte Gutachterinnen und Gutachter prüfen die Anträge auf Markt- und Innovationspotenzial. Auf dieser Seite ist das Verfahren dargestellt, das zur Entscheidung führt, welche Anträge eine Förderung erhalten.

Die Gutachterinnen und Gutachter, welche die Anträge sehen und bewerten, werden von der Europäischen Kommission sorgfältig ausgewählt. Sie müssen unabhängig, objektiv und gründlich arbeiten und jegliche Interessenskonflikte ausschließen können. Die Tätigkeit ist streng vertraulich und jeglicher persönlicher Bezug zum begutachteten Konsortium führt zum Ausschluss für diesen Antrag.

Ablauf der Evaluierung

Für jeden Antrag werden online vier verschiedene Gutachten angefertigt. Es gibt jeweils eine verantwortliche Person, die einen Consensus Report vorschlägt. Dieser stellt einen Konsens aus den individuellen Gutachten dar und muss von den anderen mitgetragen werden. Jeder der Teilbereiche wird mit Punkten bewertet. Diese Punktwerte werden den Antragstellenden zusammen mit den größten Schwächen im Evaluation Summary Report zugestellt.

Die Anträge müssen zwei Schwellenwerte überschreiten: Impact: 4 von 5 Punkten, gesamt: 12 von 15 Punkten. Das Kriterium Impact wird für die Rangliste 1,5-fach gewichtet. Wenn mehrere Anträge eine gleiche Gesamtpunktzahl haben, entscheiden Subkriterien in folgender Reihenfolge:

  1. Wert des Impact-Kriteriums
  2. Volumen des Budgets für KMU
  3. Anzahl der erstmaligen Bewerber aus der Industrie
  4. Anzahl der Partner aus der Industrie
  5. Genderbalance der an der vorgeschlagenen Maßnahme beteiligten Mitarbeiter/innen

Sie können sich auch selbst als Gutachter/in für marktnahe Projekte registrieren.