Budgetberechnung

Ein Kugelschreiber und ein Stift liegen auf Blättern mit Tabellen und Diagrammen

KMU-Instrument Phase 1

Für die Phase 1 spielt die Budgetberechnung nur eine untergeordnete Rolle.

Die Förderung erfolgt durch eine Pauschale in Höhe von 50.000 Euro. Die im Rahmen des Projekts durchgeführten Arbeiten sollten einem Gegenwert von ca. 71.249 Euro entsprechen – bei einer Förderquote von 70 % ist dies die Pauschale in Höhe von 50.000 Euro. Hierzu müssen die Kosten nicht einzeln aufgeschlüsselt werden; es reicht, wenn die im Antrag beschriebenen Tätigkeiten ungefähr diesem Gegenwert entsprechen. Das Budget ist bei Phase 1 nicht  Gegenstand der Evaluation.

Die Pauschale deckt alle direkten und indirekten Kosten ab, die im Zusammenhang mit dem Projekt entstehen. Belege für tatsächlich erfolgte Zahlungen müssen aufgehoben werden, da die Europäische Kommission dazu berechtigt ist, bis zu zwei Jahre nach der Überweisung der Abschlusszahlung Audits durchzuführen. Bei diesem Audit darf jedoch nur überprüft werden, ob die Tätigkeiten stattgefunden haben, dies gilt jedoch nicht für die Höhe der tatsächlich erfolgten Zahlungen.

Von den Leistungen Dritter sind lediglich "Dienstleistungen / services" (Artikel 10 Finanzhilfevereinbarung) und "Unteraufträge / subcontracting" (Artikel 103 Finanzhilfevereinbarung) zulässig.

KMU-Instrument Phase 2

Die Budgetberechnung im KMU-Instrument Phase 2 erfolgt wie in einem normalen Verbundprojekt. In der Finanzhilfevereinbarung (dem sogenannten "Grant Agreement") für das KMU-Instrument Phase 2 finden sich nur sehr wenige Abweichungen (Artikel 5.2, 13 und 26.3) zur allgemeinen Finanzhilfevereinbarung.

Zur Budgetberechnung in Verbundprojekten finden Sie detaillierte Informationen auf dem deutschen Portal zum EU-Rahmenprogramm Horizont 2020.