Phase 1 - Von der Idee zum Konzept

Eine Hand beginnt, Bauklötzchen aufzubauen

In der Phase 1 wird innerhalb eines halben Jahres eine ökonomische Machbarkeitsstudie durchgeführt. Als Ergebnis entsteht ein konkretisierter Businessplan, der als Grundlage einer Bewerbung für Phase 2 dienen kann.

In der Phase 1 wird eine Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstudie mit einer Dauer von ca. drei bis sechs Monaten pauschal mit 50.000 Euro gefördert. Davon zahlt die Europäische Kommission 17.500 Euro zu Beginn des Projektes aus. Die restlichen 32.500 Euro erhalten die Teilnehmer nach Projektabschluss. Diese Gelder decken etwas siebzig Prozent der kalkulierten durchschnittlichen erstattungsfähigen Kosten in Höhe von 71.249 Euro ab.

In Phase 1 soll in einer Machbarkeitsstudie die Realisierbarkeit der Marktumsetzung des vorgeschlagenen Konzepts für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen überprüft werden - mit Fokus auf die mittelfristige Kommerzialisierung. Zusätzlich kann auch noch in Teilen die technische Machbarkeit überprüft werden. Förderfähige Aktivitäten sind in der Phase 1 zum Beispiel Risikobewertungen, Marktstudien, das IPR-Management, die Entwicklung von Innovationsstrategien, Partnersuche, Tests zur Durchführbarkeit und die Einbindung von Endnutzern oder ersten Kunden.

Kern des Antrags ist ein maximal zehnseitiger Businessplan. Der Antrag folgt einer vorgegebenen Vorlage. Er kann ausschließlich über den jeweiligen Aufruf (Call) im Teilnehmerportal eingereicht werden.

Ergebnis der Phase 1 soll ein konkreter Businessplan sein, der als Grundlage einer Bewerbung für Phase 2 dienen kann. Begleitet wird Phase 1 durch Coaching- und Mentoringmaßnahmen von bis zu drei Tagen.

Nach der Einreichung (Submission) können Anträge bis zum jeweiligen Stichtag beliebig oft überarbeitet werden, da die Anträge erst nach dem jeweiligen Stichtag begutachtet werden. Wiedereinreichungen abgelehnter Anträge zu einem nächsten Stichtag sind möglich.

KMU in Phase 1 können während der Projektlaufzeit und im Anschluss daran von Unterstützungsaktivitäten im Rahmen von Phase 3 des KMU-Instruments profitieren, welche sie auf die Kommerzialisierung vorbereiten.